Warum Bodeninvestment

Im dicht besiedelten Deutschland wird Fläche immer knapper. Pro Jahr werden ca. 34.000 ha Land für Baumaßnahmen verbraucht.
Guter Boden und Ackerkrume sind nicht vermehrbar.
Qualitätsansprüche an Lebensmitteln in Südostasien und in China steigen stetig so dass mehr Land für die Produktion benötigt wird.
Der Klimawandel zerstört fruchtbares Kulturland vor allem in den Tropen und Subtropen und durch Katastrophen werden Ernteausfälle gehäuft vorkommen, das kann dann auch die Gentechnik nicht verhindern.
Das Bevölkerungswachstum der nächsten 20 Jahre ist nicht zu unterschätzen.
Desertifikationen (Verwüstung) nehmen genauso zu, wie Versalzung und Bodenerosion durch Wind und Wasser.
Nur in den gemäßigten Breiten ist die Boden und Erntegefährdung wesentlich geringer.
Weltweit gibt es eine zunehmende Nachfrage nach Flächen für den Anbau Nachwachsender Rohstoffe. Weltweit nimmt die Zahl des verfügbaren Holzes ständig ab, so dass Wald in Zukunft wieder einen höheren Stellenwert haben dürfte.

Es gibt keine sicherere Geldanlage wie in Boden. In Deutschland gibt es häufig Grundbesitz der schon seit dem frühen Mittelalter im Besitz einer Familie ist. Einmal im Grundbuch eingetragen, kann das Land Ihrer Familie über Jahrhunderte dienen.

Boden ist eine wertbeständige, quasi unzerstörbare Kapitalanlage, die in Ihrem Anlage-Portfolio wahrscheinlich den sichersten Wertbestand darstellt. Eine Pachtverzinsung ihres eingesetzten Kapitals von 3 - 6 % pro Jahr ist durchaus möglich. Hinzu kommen eventuelle Wertzuwächse.
1991 kostete ein Hektar normaler Boden in den neuen Bundesländern noch 2000 DM bis 5000 DM. Heute kostet der Hektar bereits 3000 € bis 10.000 € im groben Schnitt. Das entspricht einer Wertsteigerung die zum Teil jenseits von 300 % in 13 Jahren liegt.
Selbstverständlich sind regionale Unterschiede und der Grünlandanteil zu berücksichtigen. Zur Zeit steigen die Bodenpreise im Osten beständig weiter.

In Westdeutschland sind die Bodenpreise relativ konstant und liegen je nach Region zwischen 10.000 € und 40.000 € je Hektar. Angenommen der Bodenmarkt gleicht sich weiter an wie bisher, ist weiterhin mit Wertzuwächsen zu rechnen.

Der Begriff Mietleerstand ist fremd, denn es gibt keine Fläche die nicht verpachtet ist. Grosse einheitliche Flächen wie in Nordamerika machen den Bodenmarkt in Ostdeutschland auch in Zukunft attraktiv. Die Bewirtschaftungseinheiten sind zehn bis zwanzig mal größer als im Westen so dass Ackerbau wesentlich kostengünstiger betrieben werden kann. Dementsprechend gibt es eine gesunde Pachtkonkurrenz der landwirtschaftlichen Unternehmen.










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